Klinik für Neurochirurgie
Operative Neurochirurgie
Hirntumoren
Tumoren können im Gehirn oder an den Hirnhäuten selbst entstehen oder dorthin gestreut werden. Je nach ihrer Lage lassen sie sich chirurgisch entfernen (Tumoroperation) oder nur durch eine Probeentnahme (Biopsie) sichern.
Die häufigsten Geschwülste im und am Gehirn sind Tumoren des Hirnstützgewebes (Astrozytome), Tumoren der Hirnhäute (Meningeome) und Metastasen. Seltener sind Hirnnerventumore wie das Akustikusneurinom.
Astrozytome können alle möglichen Arten von Gut- oder Bösartigkeit annehmen. Einige (Glioblastome) lassen sich leider auch durch mehrere Operationen nicht an der Wiederkehr (Rezidiv) hindern. Bei der Operation müssen wichtige Hirnfunktionen wie Sprache, Bewegungszentrum überwacht werden, wenn der Tumor solche Regionen des Gehirns gefährdet. Dazu stellt man während der Operation Messungen an und orientiert sich durch die Neuronavigation an einem Modell des Schädels. Häufig muss man eine Bestrahlung und Chemotherapie anschließen.