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Klinik für Neurochirurgie

Operative Neurochirurgie

Trauma (Wirbelsäule/SHT)

 

Schädelhirntraumen

Schädelhirnverletzungen werden unterteilt in Verletzungen des knöchernen Schädels und in solche, bei denen das Gehirn selbst betroffen ist.

Die leichteste Form ist die Schädelprellung, welche von einer Gehirnerschütterung begleitet sein kann. Hier ist der knöcherne Schädel meist intakt. In den Schichtaufnahmen des Kopfes (CCT) ist keine Schädigung zu erkennen.

Folgende Symptome können auftreten: Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel. Bei stärkeren Prellungen kann es zur Störung des Kurzzeitgedächtnisses kommen. Die Patienten können sich, meist nur vorübergehend nicht mehr an den Unfall erinnern. Je nachdem wie stark diese Symptome ausgeprägt sind, empfehlen wir Patienten sich für 24 Stunden stationär überwachen zu lassen, da es in seltenen Fällen zu Komplikationen wie einer Blutung oder einer Hirnschwellung kommen kann.

Von Hirnkontusionen spricht man, wenn in dem CCT Prellmarken im Hirngewebe zu erkennen sind. Hier ist Hirngewebe geschädigt und es besteht ein höheres Risiko für eine Hirnschwellung. Die Patienten haben dann meist ausgeprägtere Symptome als bei der Gehirnerschütterung und sind aufgrund des noch größeren Risikos für Komplikationen überwachungspflichtig. Diese Prellungen können, wenn sie nicht zu stark ausgeprägt sind, folgenlos abheilen.

Frakturen des knöchernen Schädels müssen operativ behandelt werden, wenn es zu einer Verbindung des Gehirnes nach außen kommt, da dann die Gefahr einer lebensgefährlichen Infektion besteht. Auch bei Schädelbrüchen, in denen Knochenfragmente raumfordernd  oder instabil sind und das Gehirn verletzen muß diese Situation durch eine Operation korrigiert werden. Bei stabilen knöchernen Frakturen ohne Kontakt des Hirnes zur Außenwelt reicht es aus diese zu beobachten, da sie meist spontan ausheilen.

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